Nach einer langen Busfahrt sind wir dann in Taupo angekommen. Da wir mal wieder ganz spontan ne Unterkunft suchen wollten, hatten wir diesmal eher nicht so viel Glück, da viele Hostels schon voll belegt waren. … nach ein bisschen Herumlaufen haben wir außerhalb noch ein Hostel gefunden und dort dann lange überlegt, ob wir das berühmte “Tongariro Crossing” mit einer Strecke von 19,4 km laufen wollten. Diese Wanderung ist eine der berühmtesten in Neuseeland und wird in den Sommermonaten täglich von 700 Touristen bewandert. Am nächsten Morgen ging es dann um 5 Uhr los zum Startpunkt des Crossings.
Angela am Startpunkt: 19,4 km liegen vor uns!
Die ersten Kilometer waren eigentlich noch ziemlich “easy”…. das Wetter war perfekt- nicht zu warm und auch nicht zu kalt und natürlich Sonnenschein, sodass die Aussicht klar war.
Aussicht auf den Vulkan, auf den wir steigen wollten.
Da das Wetter sehr schön war, hat es Angela und mir sehr viel Spass gemacht zu wandern und von immer höher die Aussicht zu genießen.
Weiter gehts den Weg hinauf…. und es wurde immer steiler.
Irgendwann kam der Teil, welcher “Teufelstreppen” genannt wurde. Da ging es mehr als steil den Berg hoch… sehr anstrengend aber man war froh, als man dann endlich viel höher war und immer näher dem Ziel der “Blauen Seen” kamen.
Plötzlich schienen die blauen Seen nicht mehr fern und die Neugier trieb uns weiter die Strecke. Auf dem Weg kann man sehr gut nachdenken und ich versuchte meine Gedanken von den schmerzenden Füßen ( ich hatte mir Wanderschuhe ausgeliehen, welche nicht wirklich gut passten) zu schöneren Themen zu lenken. Desweiteren dachte ich an zu Hause und daran, dass ich in einem Monat wieder in Deutschland sein würde und natürlich dann um so mehr die Lanschaft und neuseeländische Luft genießen wollte. Die Zeit verging und plötzlich sahen wir dann die Seen.
3 Seen in verschiedenen Farben.
Diese Seen sind hochgiftig und man kann den Schwefel schon riechen…. Die Farbe ist aber einfach beeindruckend.
An den Seen haben wir trotz des Geruchs erstmal eine Pause gemacht und unser “Lunch” gegessen. Schließlich muss man auch mal seinen Füßen eine Ruhepause gönnen bevor es dann noch ca.8 km bis zum Ziel weiter ging.
Nach einer guten halben Stunde haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, da sonst der Bus ohne uns am Ziel losfahren würde und das wollten wir ja nicht riskieren.
Die letzten Kilometer waren umso anstrengender, da es schwierig war nicht an die schmerzenden Füße zu denken und dazu noch den Druck hatte sich zu beeilen…. dennoch haben wir es noch geschafft und sogar auf dem Weg noch viel gesehen…
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Und das Ziel war nicht mehr weit….
Eine sehr lohnenswerte Wanderung!






Die Bilder sind echt eindrucksvoll. Bin selber nicht der Typ zum Wandern aber bei einer solchen Landschaft würde ich die Strecke wohl auch auf mich nehmen.