Merry Christmas. Eine fröhliche Weihnacht!

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen ein frohes Fest und hoffe, dass ihr eine schöne weiße Weihnacht habt oder ist der Schnee heute am 25. Weihnachtsmorgen schon getaut? Hoffentlich nicht. Hier hat es eben geregnet, aber jetzt scheint die Sonne schon wieder und Lara und ich werden gleich mit dem Fahrrad eventuell zum Strand fahren oder in die Stadt um gemütlich einen Kaffee zu trinken und auch einen Kuchen zu esssen

Unser Heilgabend war anders, aber auch sehr schön. Wir sind zur Zeit bei Bärbel in Brisbane. Die Beziehung muss ich erstmal für alle erklären, die nicht wissen, woher ich Bärbel kenne. Da ich ja in München geboren wurde, bin ich damals mit der Tochter von Bärbel in den Kindergarten gegangen und sehr bald ist die Familie dann nach Australien ausgewandert, da die Mutter Spinnenforscherin ist. Vor 3 Jahren habe ich sie auch schon besucht und dieses Jahr hat sich das über Weihnachten ganz gut angeboten und wir wurden herzlich aufgenommen, da ihre Kinder in Deutschland Weihnachten feiern… Wir waren dann sozusagen der Kinderersatz und dadurch haben wir den Heilgabend hier richtig gefeiert.

Es gab sogar einen Weihnachtsbaum.

Ich neben dem “Weihnachtsbaum” frisch aus dem Garten.

Als Lara, Bärbel und ich mit dem Kochen fertig waren ( Lara und ich haben zu dem Weihnachtsessen eine Quiche beigetragen und dann gab es zu meinem Leid noch Schrimps und Krabben aber trotzdem noch viele leckere Salate und auch einen orangen Kuchen), haben wir uns gemütlich mit dem Nachbarn, der Mutter vom Robert und seiner Nichte hingesetzt und richtige Weihnachtsplätzchen gegessen.

Weintraube, Plätzchen und sommerliche Erdbeerbowle.

Irgendwann haben wir dann das Festessen beginnen lassen und als Vorspeise gab es es die Quiche, von der alle sehr begeistert waren ( Mamas Rezept, danke mama ;-) ). Es war schön, wie wir dann alle um den Tisch herum saßen und ich habe sogar ein Stück Schrimps probiert, aber ich mochte es leider nicht. Nunja, man kann ja nicht alles mögen. Seafood ist halt nichts für mich. Wir haben uns alle nett unterhalten und das Beste draus gemacht, dass wir nicht in der Heimat bei Schnee Weihnachten feiern dürfen. Trotzdem war es schön, mal etwas Anderes :-)

Christmas Dinner.

Christmas Cake , Coffee und Roberts Mutter.

Danach gab es dann auch Bescherung und jeder hat etwas bekommen. Lara und ich haben sogar auch etwas bekommen als wenn die Einladung zu Weihnachten nicht genug war? Etwas Kleines- eine Kette, denn soviel passt ja auch in den Rucksack nicht mehr herein. Es war ein schönes Weihnachten und das Heimweh hat sich auch mehr oder weniger im Grenzen gehalten und wir haben schön gefeiert.

Es war schön nach der letzten Zeit sich mal etwas heimisch zu fühlen, da wir sehr viel von A nach B gereist sind und meist nur ein paar Tage irgendwo waren und dann schon wieder den Rucksack aufsetzten konnten, damit es in den nächsten Ort ging. Ich versuche mal eine Kurzfassung von den letzten paar Wochen in Australien zu verfassen und die Fotos halten sich auch in Grenzen, denn da ihr sicher schon wisst, hat das Objektivdrama noch kein Ende und ich muss immer noch auf das Paket warten, bis ich dann endlich wieder gut fotografieren kann. Bis dahin muss die normale Digicam herhalten.

Zunächst sind war nach dem Fraser Island Trip mit dem Bus nach Noosa an die Sunshine Coast gefahren, wo es wirklich tolle Strände gab und dazu noch einen Nationalpark in dem man Koalas in der Wildniss sehen konnte. Die ersten 3 Tage waren wir erstmal wieder in der Jugendherberge und dort haben wir unsere Freundin aus Taiwan Aaron wieder getroffen, mit der ich dann erstmal durch den Nationalpark gelaufen bin, während Lara einen Ausflug in den Australia Zoo machte, in dem ich schon vor 3 Jahren war.

Wir haben den Nachmittag und den doch etwas langen Spaziergang durch den Regenwald und am Strand entlang genossen.

Im Regenwald unterwegs.

Aeron an der Sunshine Coast.

Wir hatten noch eine ganz schöne Zeit im Hostel und auch noch für 2 Nächte beim Coachsurfing an der Sunshine Coast, wo wir noch für 2 Nächte auf einem Schlafsofo schlafen durften, bevor es dann für uns nach Brisbane ging, wo wir dann auch Coachsurfing bei einer netten Dame Louise für 3 Nächte gemacht haben. Leider habe ich von dort keine Fotos, da auch dort die Digicam den geist aufgegeben hatte. Naja, es war auf jeden Fall ein großes blaues Haus, in dem sehr viele internationale Studenten unter gebracht waren. Wir haben uns dort sehr willkommen gefühlt und haben Brisbane genossen, bevor es dann in die kleine Hippystadt “Byron bay” ging, wo wird dann wieder an dem Backpackerleben teilnehmen durften was nur eins bedeutet.

Das Ganze wurde uns manchmal etwas zuviel, denn wer kann schon jeden Tag Party machen?

Dann haben wir noch einen netten Ausflug in einem Hippy Bus nach “nimbim” gemacht, was sehr unterhaltsam war. Ein wirklich bunter fröhlicher Ort. Leider hatte es an dem Tag geregnet, aber trotzdem hatten wir Spass.

Aaeron, ich und ein “Hippystranger”

Das war also ein gelungener Ausflug. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.Hier noch ein Foto von Lara und mir…

:-) Happy

Wir haben in den letzten 2 Monaten nun 1682 km von Cairns nach Brisbane mit dem Bus befahren und morgen geht dann um 7 Uhr morgens der Virgin Blue flieger nach Sydney, wo wir dann das berühmte Feuerwerk am 31.12 bestaunen können.

Morgen gehts wieder ins Flugzeug.

Ich freue mich auf die nächsten Tage und werde dann bald wieder berrichten.

Genießt die Feiertage.

eure Vanessa

Published in: on Dezember 25, 2009 at 4:05 vormittags  Kommentare (1)  

Fraser Island- die größe Sandinsel der Welt.

Nach dem Segeltrip ging es dann direkt für 12 Stunden über Nacht in den Bus nach Harvey Bay, von wo aus dann am nächsten Tag auf eine “Self Drive Safari” zu der größten Sandinsel der Welt Fraser Island gehen sollte.Das ganze war ein selbstständiger Trip, denn kein Füher war dabei. Wir haben nur am Morgen Informationen bekommen und wurden in Gruppen eingeteilt. Danach haben wir das Auto plus Ausrüstung ( Zelten, Geschirr, Isomatten usw. ) bekommen und dann wurde eingekauft in der Gruppe. Auf der Fähre habe ich erstmal meine Gruppe kennen gelernt. 2 Norweger, 2 Norwegerinnen, ein Mädchen aus Taiwan, 1 Mädchen aus Nordkorea, eine Dänin, einer aus Kanada und noch eine andere Deutsche- sehr international also.

Die Autos auf dem Sand.

Auf dem Sand zu fahren ist ganz schön huckelig und die Fahrt war schon fast wie ne Achterbahnfahrt, da man im Auto immer hoch an die Decke geschleudert wurde.

Am ersten Tag haben wir das alte Schiffwrack gesehen.

Am Strand haben wir dann den ersten Dingo entdeckt! Alleine sind die nicht gefährlich, aber abends im Camp hatte ich dann doch schon etwas Angst, wenn mir einer begegenet ist.

Der Dingo.

Im Camp haben wir dann erstmal unsere Zelte aufgebaut :-)

Zelten im Sand.

Am nächsten Tag ging es dann zum Indian Head und der Ausblick war wieder mal fantastisch.

“Indian Head”

Die Mädchen aus der Gruppe mit Australien Flagge.

Abends ging es dann wieder ins Camp, wo dann entweder abends am Lagerfeuer mit Gitarre Lieder gesungen wurden oder auch Trinkspiele gespielt wurden wie auf der Segeltour. Man musste nur im Camp aufpassen, dass man nicht alleine unterwegs war, denn man wollte ja nicht die Gefahr eingehen einem Dingo zu begegnen…

Lara und ich im Zelt.

Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh um 5 Uhr morgens los mit Zelten abbauen und packen, da es am letzten Tag auf Fraser noch zum Highlight des Tripes gehen sollte : zum “Lake Mc Kenzie”…da wir nicht zeitlich aufgestanden sind, hatten wir keine Zeit um zu frühstücken. Wir haben uns gedacht, dass es am See doch auch ganz nett dafür wäre und sind losgefahren. Die Strecke war sehr huckelig und voller Sandgruben und in vor jeder Grube hat der Fahrer ( in diesem Fall der Schwede) “Pump” gerufen und alle wussten Bescheid, dass man sich festhalten musste, denn sonst würde man vom Sitz hoch an die Decke geschleudert werden. Während der Fahrt waren wir alle ganz froh, dass wir noch nicht gefrühstückt hatten…

5 km vor der Lake Mc Kenzie passierte dann das Unglück- Die Sandgrube war wohl etwas zu tief und der Reifen platzte.

Platter Reifen im Sand.

Wir saßen also 2 Stunden kurz vor unserem Ziel fest und hatten nicht das passende Werkzeug dabei. Also beschlossen wir erstmal im Auto zu frühstücken und abzuwarten bis jemand mit einem Auto vorbei kam, der das Werkzeug zum Reifen wechseln damit hatte.

Wassermelone essen im/auf dem Auto.

Irgendwann wurden wir dann “gerettet” und es kam eine andere Gruppe vorbei, die uns mit dem Werkzeug aushelfen konnte, sodass wir endlich den Reifen wechseln konnten und zum See durchstarten konnten.

Der Weg zum Lake Mc Kenzie.

Der Anblick des Sees war einfach nur total schön… türkises Wasser und weißer Strand und dazu konnte man auch noch im Süßwasser baden- perfekt.

Türkises Wasser.

Gruppenfoto der Fraser Truppe.

Alles in Allem war der Trip nen richtiges Abenteuer und man hat wieder sehr viele schöne Motive gesehen… am Besten hat mir definitiv der Lake Mc Kenzie gefallen- gut, dass wir es noch geschafft haben trotz Panne.

Liebe Grüße

Vanessa

Published in: on Dezember 5, 2009 at 9:54 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  

Segeltrip zu den Whitsunday Islands

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch zu Hause? Kommt ihr schon langsam in Weihnachtsstimmung? Ich muss sagen, dass das hier in Australien verständlich nicht der Fall ist, denn man verliert bei 30 crad und Sonne einfach total das Zeitgefühl und ich denke, wenn ich einen Weihnachtsbaum sehe, dass ich mich in einer verdrehten Welt befinde. Dennoch genieße ich es total ein Jahr Sommer zu haben.

Hier ist sehr viel passiert in der letzten Woche und ich habe das Gefühl, dass ich gar nicht mit den Erzählen hier fertig werde bevor meine Zeit im Internet wieder vorbei ist. Ich fange einfach mal von Anfang an und schreibe dann beim nächsten Mal weiter. Am Samstag sind wir mit dem Segelboot “New Horizon” nach einer Woche in Airlie Beach, wo wir warten mussten, in Richtung Whitsundays aufgebrochen. Das Boot hatte 30 Passagiere ( alles junge Rucksackreisende aus Europa) und 5 Crewmitglieder. Dann wurden der Anker eingezogen und los ging es!

Am ersten Tag sind wir eigentlich nur gesegelt um Abends dann weiter am Land anzuhalten um dort die Nacht auf dem Boot zu verbringen.

Ich beim Segeln mit Hut als Sonnenschutz

Am Boot herrschte eine einzigartige Stimmung, da man beim Sonnenuntergang sogar Delfine am Boot spielen sehen konnte.

Sonnenuntergang auf dem Segelboot.

Abends haben wir dann zusammen gesessen und uns über die Reisen unterhalten und uns auf den nächsten Tag gefreut, an dem es zu dem bekannten “Whiteheavenbeach” gehen sollte. In der Koje auf dem Boot zu schlafen fand ich gar nicht so schlimm sondern recht bequem. Viel geschlafen wurde allerdings nicht, denn am nächsten Morgen wurde um 6 Uhr wurde weiter gesegelt um dann relativ früh den Beach zu erreichen. Hier ein paar Fotos von einem der schönsten Strände der Welt.

“Whiteheavenbeach” von oben.

Nachdem wir den Strand erstmal von oben begutachten konnten sind wir durch den Regenwald nach unten gelaufen und konnten auf dem Strand laufen. Der Guide hat sogar vorgeschlagen, dass man mit dem Sand sich die Zähne putzen kann, denn der soll angeblich die Zähne bleichen. Ich habs nicht ausprobiert, denn ich war eher mit Fotografieren beschäftigt oder einfach nur damit den Augenblick zu genießen, denn so schnell komme ich dort nicht mehr hin.

Weißer Sand.

Schneeweiße Füße.

Lara und ich.

Lara hatte das perfekte T-shirt an. ;-)

Dann sind wir weiter gesegelt um dann am Great Barrier Reef zu tauchen oder zu schnorcheln. Kurzfristig habe ich mich dafür entschieden einen Tauchgang zu wagen, denn das sollte meine letzte Chance sein am Great Barrier Reef – habe es letztendlich doch erwas bereut, da die Fischwelt nicht so bunt war, wie in Port Douglas. Ich war ziemlich aufgeregt- das erste Mal tauchen ohne Erfahrung und dann auch noch sofort im Meer! Als ich dann die Sauerstoffflasche auf dem Rücken hatte, hat mich das Gewicht total nach hinten gezogen und die ganzen Schläuche haben mir sehr verunsichert. Der Tauchlehrer hat mir dann alles erklärt und dann unter Wasser anfangs die Hand gehalten ;-) Mir war der Ohrendruck etwas zu krass, aber es war trotzdem toll mal eine Stunde ohne an die Oberfläche zu kommen unter Wasser sein zu können.

Ich und die Sauerstoffflasche- dennoch leichter als mein Rucksack ;-)

Nach dem aufregenden Tag haben wir es Abends wieder ruhig angehen lassen… viele haben sich gesonnt oder gelesen und von dem Tauchen erholt.

Trinkspiele Am Abend.

Abends wurden dann mit billigem Wein Trinkspiele gespielt, welche zwar lustig waren aber nicht für Leute wie mich, die etwas seekrank werden geeignet denn Seekrankheit und Alkhol sind keine gute Mischung, wie ich am nächsten Morgen feststellen musste :-O

Am nächsten Morgen durften wir nochmal schnorcheln und danach hieß es wieder Segel hissen und ab zum Festland!

Was für ein toller Trip!

Einen schönen Nikolaustag und eine angenehme Vorweihnachtszeit

Vanessa

Published in: on Dezember 5, 2009 at 9:20 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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