5 Wochen in Neuseeland mit Angela sind nun um und wir haben eine Menge gesehen und erlebt in dem Land der langen weißen Wolke. Ich werde einfach mal chronologisch anfangen und dann mit der Zeit Ort zu Ort beschreiben.
1. Von Christchurch nach Akaora
Zunächst waren Angela und ich in der Stadt in Christchurch, wo sich Angela erstmal von ihrem Jetleg erholen musste, denn schließlich sind 12 Stunden Zeitunterschied nicht leicht zu verkraften. Da wir wegen eines Arztermines nur eine Woche hatten, bis ich wieder in Christchurch sein musste haben wir beschlossen erstmal 2 Tage nach Akaora bzw Onuko zu fahren, um dort in einem Farmhostel zu wohnen.Akaora ist ungefähr 80 km von Christchurch entefernt und da es nict so weit war, haben wir beschlossen dort hin zu trampen. Für mich was das meine erste „Tramperfahrung“ und war dementsprechend nervös und gespannt, wie das ganze wohl ablaufen würde.
Ich mit dem „Daumen hoch“
Wir standen nicht länger als 10 Minuten und schon hat uns ein ein ganzer leerer Bus mitgenommen, welcher auch gerade dorthin wollte wie wir und wir konnten uns entspannt zurück lehnen während uns der Busfahrer viel über die Landschaft und Leute in Neuseeland erzählt hat.
Angela im Bus auf dem Weg nach Akaora.
Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir dann in dem Ort angekommen und haben zunächst uns von der sehr kurvenreichen Strecke am See erholt bevor es dann mit dem Trampen weiter nach Onuku gehen sollte.
Der Strand in Akaora
Nach einer Weile haben wir uns dann auf dem Weg gemacht die letzten 6 km zu dem „Onuku Farm Hostel“ zu laufen und mussten feststellen, dass es die meiste Zeit nur bergauf ging und mit einem 15kg schweren Rucksack ist das eher weniger angenehm. Natürlich hatten Angela und ich mal wieder Glück und es hat uns wieder ein Bus ( diesmal ein vollgepackter Bus mit Tourristen) aus Mitleid mitgenommen.Angekommen im Hostel waren wir positiv überrascht… da im Haus nichts mehr frei war, durften wir im billigen „Stargazer Hut“ schlafen, welches ein Glasdach hat, damit man Nachts die Sterne beobachten konnte. Sehr romantisch dachten wir.

In der Hütte mussten wir feststellen, dass es keinen Strom sondern nur Kerzen gab. Das fanden wir gar nicht schlimm sondern im Gegenteil. Kerzenlicht ist einfach mal was Anderes und man kann die Natur um einen herum noch viel besser gennießen und wahrscheinlich auch die Sterne besser sehen.

Nach einem netten Abend bei Gitarrenmusik und ein paar Bekannschaften mit „Weinbaustudenten“ welche sogar Weingläser für den Wein dabei hatten sind wir früh ins Bett gegangen um natürlich die Sterne zu beoabachten- ist doch klar!
Am nächsten Morgen, wollten wir erstmal die Lanschaft erkunden und dafür haben sich einige Wanderwege angeboten, welche auf den Bergen entlang gingen.
Angela

Das Wandern war gut, denn man konnte nicht nur verschiedene Pflanzen sehen….
…..

….sondern hatte auch sehr viel Gesellschaft von Schafen, welche es in Neuseeland mehr als Menschen gibt.

Am nächsten Tag habe ich eine Australiern kennen gelernt während Angela mit Delfinen schwimmen war. Bedauerlicherweise konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mit, aber die Gespräche mit Claire in der Hängematte waren auch sehr interessant und hilfreich.
Claire am relaxen in der Hängematte.
Dann ging es auch schon wieder zurück nach Christchurch. Wie sollte es auch anders sein haben wir wieder unser Glück beim Trampen versucht und es hat auch wieder super geklappt, sodass wir Nachmittags sicher in Christchurch wieder angekommen sind.

2.Die wilde Westküste: Christchurch- Greymouth,Punakaiki
Nach einem kurzen Zwischenstop in Christchurch ging es auch schon am nächsten Tag nach Greymouth. Da wir nur ein paar Tage hatten, aber trotzdem nicht in Christchurch bleiben wollten, sind wir einfach mal für 2 Nächte nach Greymouth gefahren, sodass wir von dort aus dann Die „Pankake Rocks“ (Pfannekuchenfelsen) in Punakaiki sehen konnten.Natürlich wollten wir wieder trampen. Nach 10 min hat uns auch schon ein engländisches Pärchen mitgenommen und die hatten zum Glück genau das gleiche Ziel. Es ging also über den „Arthurspass“ quer durchs Land an die andere Küste.
Auf dem „Arthurs Pass“
Und weiter gehts „On the road…“
Am nächsten Tag sind wir zu den berühmten „Pankake Rocks“ gefahren.

„Pankake Rocks“ – Pfannkuchenfelsen Formationen.
Sitzend auf den Pfannekuchen…
Nach sovielen unessbaren Pfannekuchen haben wir dann doch Hunger auf richtige Pfannekuchen bekommen und konnten diesen dann nicht wiederstehen…

Angela beim Pfannekuchen essen…
3.The East Coast – Kaikoura- Blenheim
Nach ein paar netten Tagen an der Westküste ging es auch schon wieder für eine Nacht zurück nach Christchurch, sodass ich dort dann meine liebe Augenärztin sehen konnte, welche mir dann das „Okay“ gegeben hat weiterzureisen… Da Angela und ich gar keinen Plan hatten ob wir erst in den Süden Richtung Queenstown wollten oder erst in den Norden um Anna und Alex in Blenheim zu besuchen ließen wir aus Entscheidungslosigkeit die Münze entscheiden, welche uns sagte, dass wir zunächst die Ostküste hoch in den Norden fahren sollten um Anna und Alex zu besuchen. Diesmal haben wir den Bus nach Kaikoura genommen und dort eine Nacht übernachtet….schöner kleiner Ort und netter Kieselstrand.
Angela am Kiesstrand.
Ich am Kiesstrand mit den Bergen im Hintergrund
Im Grunde fahren die ganzen Tourristen nach Kaikoura um dort „Whale watching“ zu machen, aber da ich schon in Ausralien Wale gesehen habe und Angela in Kanada, Vancouver haben wir uns das Ganze gespart und sind direkt am nächsten Tag hoch nach Blenheim „getrampt“. Diesmal sind wir mit einem Holländer mitgefahren , welchen wir in Kaikoura kennen gelernt hatten und er zufällig die selbe Strecke vor sich hatte. Glück für uns
Also haben wir dann erstmal Anna und Alex in Blenheim besucht übers Wochenende…. es war wirklich schön sich wieder zu sehen nach so einer langen Zeit und es gab sich viel zu erzählen! Natürlich hatten wir auch ne Menge Spass zusammen.
Wir 4
….in Pose.