Auckland. Eine etwas „komische“ Coachsurfing Erfahrung.

Wir hatten dann also schon nach einer Nacht den „kulturellen“ Ort Roturua verlassen. Nun sollte es endlich in die große Stadt Auckland gehen.Dort wollten wir dann wieder einmal unser Glück beim „Coachsurfen“ versuchen, aber diesmal sollte es keine besonders postive aber auch nicht unbedingt eine sehr schlechte Erfahrung werden…

Zunächst haben wir uns erstmal die Stadt angesehen.

Die Sicht vom Boot auf die Stadt.

Für Angela gab es zunächst ein leckeres Eis.

Der Skytower.

Ja, der Skytower scheint sowas wie ein Wahrzeichen in Auckland zu sein. Auckland war übrings die Stadt, mit den meisten Menschen… Man sagt, dass in Auckland mehr Menschen leben, als auf der ganzen Südinsel zusammen. So wirkte auch die Großstadt auf uns und nach so ein paar Wochen nur in kleinen Orten zu reisen, tut es schon wirklich gut, mal die Möglichkeiten einer Großstadt zu nutzen.

Da wir nur einen Nachmittag in Auckland hatten, waren diese Möglichkeiten natürlich begrenzt, aber Abends waren wir mal wieder gespannt Leute aus Auckland beim Cochsurfing kennen zu lernen. Wir haben uns also dann in den Zug gesetzt, da die Coachsurfer etwas außerhalb von Auckland wohnten und sind dann mit positiven Erwartungen losgefahren. Überraschenderweise haben uns nicht die Coachsurfer sondern nur Freunde von denen abgeholt und haben uns zur Wohnung gebracht um mit uns eine Dvd zu gucken. Die Coachsurfer selber, waren wohl auf einen Comedy Abend…. Als die Freunde ( welche sehr nett waren) dann das Haus verließen, warteten wir noch bis 1 , aber die Coachsurfer waren immer noch nicht wieder da, sodass wir einfach ins Bett gingen. Allerdings kannten wir die Besitzer des Hauses noch nicht, was dann etwas unangenehm am Morgen war. Der Coachsurfer war sehr schüchtern und auch nicht interessiert sich mit uns zu unterhalten. Genau das Gegenteil, was man eigentlich erwartet und was man bis jetzt so erfahren hatte. Zum Glück hat sich die Freundin von ihm noch etwas mit uns unterhalten. Nach einem Frühstück sind wir dann besser gefahren, denn wir mussten ja dannn mit dem Bus nach Wellington fahren, um von dort mit der Fähre zurück zur Südinsel zu kommen.

Das Coachsurfing-Paar und wir neben deren Haus.


Veröffentlicht in: on April 30, 2010 at 12:14 pm  Hinterlasse einen Kommentar  

Rotorua.Maori Kultur?! :-O

Nachdem wir dann noch ganz erschöpft von unserer Wandertour ins Bett im Hostel gefallen sind, ging es dann am nächsten Morgen  natürlicauch schon weiter zu dem bekannten Kulturort „Roturua“.Diesmal wollten wir das erste Mal versuchen auf der Nordinsel zu trampen. Es schien ziemlich vergeblich, aber plötzlich schrie ein Amerikaner „Angela!“ und da hatten wir nun echt Glück gehabt, denn Angela hatte den Amerikaner aus New York im Hostel beim Wäsche waschen kennen gelernt und er und sein Sohn hatten zum Glück das gleiche Ziel…. Wir konnten also wieder bei Leuten mifahren, welche wir vorher kennen gelernt hatten…

Angekommen in Roturua haben wir überlegt, was wir noch so unternehmen konnten, denn wir hatten genau einen Abend. Nach kurzen Überlegungen habe wir uns entschieden eine „traditionnelle Tanzvorführung der Maoris“ anzuschauen. Das sollten wir dann Abends bitter bereuen.

Bis zum Abend war noch etwas Zeit- also gingen wir zum See. Angela hat mich diesmal bei meinem täglichen Ritual fotografiert. Wie ihr vielleicht schon wisst, musste ich mein Auge täglich mit Tropfen behandeln, denn die Infektion, welche ich mir in Sydney zugezogen hatte musste weg.

Zunächst klingelt mein Alarm. Für jede Art von Tropfen ein anderes Lied.

Desinfektionsmittel: GANZ WICHTIG. Habe mir ein Handgel besorgt, sodass ich auch ohne Wasser sauber tropfen konnte. Perfekt fürs Reisen.

Auge auf und losgetropft. Nach ein paar Minuten ist derVorgang schon vorbei.

Wir hatten also etwas die Sonne genossen und sind dann Abends ( etwas später, da wir nur für den Tanz und nichts fürs Dinner zahlten) und haben uns gespannt dahingesetzt. Allerdings hatten wir beide nicht so die großen Erwartungen. Die Tanzvorfürhung war „nett“ aber deutlich nur für Tourristen gemacht und keiner dieser Darsteller waren richtige Maoris. Unseren richtigen Maori sollten wir dann noch kennen lernen. Diese Geschichte folgt.

Der „Fake“ Maori.


Angela durfte dann aber doch noch Spass haben und durfte auf die Bühne mit und wie eine richtige „Maori Frau“ tanzen- und das mit Wollknäulen. Haben die früher echt so getanzt oder ist das das Idealbild von einer fremden Kultur?!


Veröffentlicht in: on April 27, 2010 at 3:57 pm  Hinterlasse einen Kommentar  

Taupo- Tongariro Crossing hoch zum Vulkan

Nach einer langen Busfahrt sind wir dann in Taupo angekommen. Da wir mal wieder ganz spontan ne Unterkunft suchen wollten, hatten wir diesmal eher nicht so viel Glück, da viele Hostels schon voll belegt waren. … nach ein bisschen Herumlaufen haben wir außerhalb noch ein Hostel gefunden und dort dann lange überlegt, ob wir das berühmte „Tongariro Crossing“ mit einer Strecke von 19,4 km laufen wollten. Diese Wanderung ist eine der berühmtesten in Neuseeland und wird in den Sommermonaten täglich von 700 Touristen bewandert.  Am nächsten Morgen ging es dann um 5 Uhr los zum Startpunkt des Crossings.

Angela am Startpunkt: 19,4 km liegen vor uns!

Die ersten Kilometer waren eigentlich noch ziemlich „easy“…. das Wetter war perfekt- nicht zu warm und auch nicht zu kalt und natürlich Sonnenschein, sodass die Aussicht klar war.

Aussicht auf den Vulkan, auf den wir steigen wollten.

Da das Wetter sehr schön war, hat es Angela und mir sehr viel Spass gemacht zu wandern und von immer höher die Aussicht zu genießen.

Weiter gehts den Weg hinauf…. und es wurde immer steiler.

Irgendwann kam der Teil, welcher „Teufelstreppen“ genannt wurde. Da ging es mehr als steil den Berg hoch… sehr anstrengend aber man war froh, als man dann endlich viel höher war und immer näher dem Ziel der „Blauen Seen“ kamen.

Der feuerrote Vulkan.

Plötzlich schienen die blauen Seen nicht mehr fern und die Neugier trieb uns weiter die Strecke. Auf dem Weg kann man sehr gut nachdenken und ich versuchte meine Gedanken von den schmerzenden Füßen ( ich hatte mir Wanderschuhe ausgeliehen, welche nicht wirklich gut passten) zu schöneren Themen zu lenken. Desweiteren dachte ich an zu Hause und daran, dass ich in einem Monat wieder in Deutschland sein würde und natürlich dann um so mehr die Lanschaft und neuseeländische Luft genießen wollte. Die Zeit verging und plötzlich sahen wir dann die Seen.

3 Seen in verschiedenen Farben.

Diese Seen sind hochgiftig und man kann den Schwefel schon riechen…. Die Farbe ist aber einfach beeindruckend.

Ich vor den Seen.

An den Seen haben wir trotz des Geruchs erstmal eine Pause gemacht und unser „Lunch“ gegessen. Schließlich muss man auch mal seinen Füßen eine Ruhepause gönnen bevor es dann noch ca.8 km bis zum Ziel weiter ging.

Angela in der „Pause“

Nach einer guten halben Stunde haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, da sonst der Bus ohne uns am Ziel losfahren würde und das wollten wir ja nicht riskieren.

Angela und ich vor dem Vulkan

Die letzten Kilometer waren umso anstrengender, da es schwierig war nicht an die schmerzenden Füße zu denken  und dazu noch den Druck hatte sich zu beeilen…. dennoch haben wir es noch geschafft und sogar auf dem Weg noch viel gesehen…

….

….

Und das Ziel war nicht mehr weit….

Eine sehr lohnenswerte Wanderung!

Veröffentlicht in: on April 19, 2010 at 1:44 pm  Kommentare (1)  

Die Nordinseltour- Überfahrt nach Wellington


Nachdem wir Alex und Anna in Blenheim besucht hatten, sind Angela und ich zur Fähre nach Picton getrampt. Wir haben eine sehr lustige Frau kennen gelernt, welche in Picton geboren wurde. (“ Ich was born in a small town called Picton-thats where we are going today“), welchen Satz sie andauernd wiederholte. Außerdem lobte sie uns dafür, dass wir schon organisiert hatten, wo wir in Wellington übernachten. Für Organisationstalente wie Angela und mich war das natürlich sehr gerne zu hören.

Die Fährenüberfahrt war wirklich lanschaftlich sehr schön…

Die Interislanderfähre- Sicht auf Picton.

In Wellington angekommen haben wir zunächst die Wohnung des Coachsurfers Adrian gesucht und konnten unsere Sachen ablegen und dann die Stadt besichtigen. Da es an nächsten Tag schon weiter nach „Taupo“ gehen sollte, hatten wir nicht wirklich viel Zeit, um die Stadt zu sehen, aber für den botanischen Garten hat es dann gereicht :-) . Abends haben wir uns sehr interessante Berrichte von Adrian angehört, welcher schon sehr viel um die Welt herumgekommen ist.Coachsurfing war wie immer mal wieder eine Berreicherung…. am nächsten Morgen ging es sehr früh nach Taupo!

Veröffentlicht in: on März 29, 2010 at 3:19 pm  Hinterlasse einen Kommentar  

Neuseeland- Das Land der langen weißen Wolke.

5 Wochen in Neuseeland mit Angela sind nun um und wir haben eine Menge gesehen und erlebt in dem Land der langen weißen Wolke. Ich werde einfach mal chronologisch anfangen und dann mit der Zeit Ort zu Ort beschreiben.

1. Von Christchurch nach Akaora

Zunächst waren Angela und ich in der Stadt in Christchurch, wo sich Angela erstmal von ihrem Jetleg erholen musste, denn schließlich sind 12 Stunden Zeitunterschied nicht leicht zu verkraften. Da wir wegen eines Arztermines nur eine Woche hatten, bis ich wieder in Christchurch sein musste haben wir beschlossen erstmal 2 Tage nach Akaora bzw Onuko zu fahren, um dort in einem Farmhostel zu wohnen.Akaora ist ungefähr 80 km von Christchurch entefernt und da es nict so weit war, haben wir beschlossen dort hin zu trampen. Für mich was das meine erste „Tramperfahrung“ und war dementsprechend nervös und gespannt, wie das ganze wohl ablaufen würde.

Ich mit dem „Daumen hoch“
Wir standen nicht länger als 10 Minuten und schon hat uns ein ein ganzer leerer Bus mitgenommen, welcher auch gerade dorthin wollte wie wir und wir konnten uns entspannt zurück lehnen während uns der Busfahrer viel über die Landschaft und Leute in Neuseeland erzählt hat.

Angela im Bus auf dem Weg nach Akaora.

Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir dann in dem Ort angekommen und haben zunächst uns von der sehr kurvenreichen Strecke am See erholt bevor es dann mit dem Trampen weiter nach Onuku gehen sollte.

Der Strand in Akaora

Nach einer Weile haben wir uns dann auf dem Weg gemacht die letzten 6 km zu dem „Onuku Farm Hostel“ zu laufen und mussten feststellen, dass es die meiste Zeit nur bergauf ging und mit einem 15kg schweren Rucksack ist das eher weniger angenehm. Natürlich hatten Angela und ich mal wieder Glück und es hat uns wieder ein Bus ( diesmal ein vollgepackter Bus mit Tourristen) aus Mitleid mitgenommen.Angekommen im Hostel waren wir positiv überrascht… da im Haus nichts mehr frei war, durften wir im billigen „Stargazer Hut“ schlafen, welches ein Glasdach hat, damit man Nachts die Sterne beobachten konnte. Sehr romantisch dachten wir.

In der Hütte mussten wir feststellen, dass es keinen Strom sondern nur Kerzen gab. Das fanden wir gar nicht schlimm sondern im Gegenteil. Kerzenlicht ist einfach mal was Anderes und man kann die Natur um einen herum noch viel besser gennießen und wahrscheinlich auch die Sterne besser sehen.

Nach einem netten Abend bei Gitarrenmusik und ein paar Bekannschaften mit „Weinbaustudenten“ welche sogar Weingläser für den Wein dabei hatten sind wir früh ins Bett gegangen um natürlich die Sterne zu beoabachten- ist doch klar!

Am nächsten Morgen, wollten wir erstmal die Lanschaft erkunden und dafür haben sich einige Wanderwege angeboten, welche auf den Bergen entlang gingen.

Angela :-)

Das Wandern war gut, denn man konnte nicht nur verschiedene Pflanzen sehen….

…..

….sondern hatte auch sehr viel Gesellschaft von Schafen, welche es in Neuseeland mehr als Menschen gibt.

Am nächsten Tag habe ich eine Australiern kennen gelernt während Angela mit Delfinen schwimmen war. Bedauerlicherweise konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mit, aber die Gespräche mit Claire in der Hängematte waren auch sehr interessant und hilfreich.

Claire am relaxen in der Hängematte.

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Christchurch. Wie sollte es auch anders sein haben wir wieder unser Glück beim Trampen versucht und es hat auch wieder super geklappt, sodass wir Nachmittags sicher in Christchurch wieder angekommen sind.

2.Die wilde Westküste: Christchurch- Greymouth,Punakaiki
Nach einem kurzen Zwischenstop in Christchurch ging es auch schon am nächsten Tag nach Greymouth. Da wir nur ein paar Tage hatten, aber trotzdem nicht in Christchurch bleiben wollten, sind wir einfach mal für 2 Nächte nach Greymouth gefahren, sodass wir von dort aus dann Die „Pankake Rocks“ (Pfannekuchenfelsen) in Punakaiki sehen konnten.Natürlich wollten wir wieder trampen. Nach 10 min hat uns auch schon ein engländisches Pärchen mitgenommen und die hatten zum Glück genau das gleiche Ziel. Es ging also über den „Arthurspass“ quer durchs Land an die andere Küste.

Auf dem „Arthurs Pass“

Und weiter gehts „On the road…“

Am nächsten Tag sind wir zu den berühmten „Pankake Rocks“ gefahren.

„Pankake Rocks“ – Pfannkuchenfelsen Formationen.

Sitzend auf den Pfannekuchen…

Nach sovielen unessbaren Pfannekuchen haben wir dann doch Hunger auf richtige Pfannekuchen bekommen und konnten diesen dann nicht wiederstehen…


Angela beim Pfannekuchen essen…


3.The East Coast – Kaikoura- Blenheim

Nach ein paar netten Tagen an der Westküste ging es auch schon wieder für eine Nacht zurück nach Christchurch, sodass ich dort dann meine liebe Augenärztin sehen konnte, welche mir dann das „Okay“ gegeben hat weiterzureisen… Da Angela und ich gar keinen Plan hatten ob wir erst in den Süden Richtung Queenstown wollten oder erst in den Norden um Anna und Alex in Blenheim zu besuchen ließen wir aus Entscheidungslosigkeit die Münze entscheiden, welche uns sagte, dass wir zunächst die Ostküste hoch in den Norden fahren sollten um Anna und Alex zu besuchen. Diesmal haben wir den Bus nach Kaikoura genommen und dort eine Nacht übernachtet….schöner kleiner Ort und netter Kieselstrand.

Angela am Kiesstrand.

Ich am Kiesstrand mit den Bergen im Hintergrund

Im Grunde fahren die ganzen Tourristen nach Kaikoura um dort „Whale watching“ zu machen, aber da ich schon in Ausralien Wale gesehen habe und Angela in Kanada, Vancouver haben wir uns das Ganze gespart und sind direkt am nächsten Tag hoch nach Blenheim „getrampt“. Diesmal sind wir mit einem Holländer mitgefahren , welchen wir in Kaikoura kennen gelernt hatten und er zufällig die selbe Strecke vor sich hatte.  Glück für uns :-)

Also haben wir dann erstmal Anna und Alex in Blenheim besucht übers Wochenende…. es war wirklich schön sich wieder zu sehen nach so einer langen Zeit und es gab sich viel zu erzählen! Natürlich hatten wir auch ne Menge Spass zusammen.

Wir 4

….in Pose.



Veröffentlicht in: on März 20, 2010 at 8:47 am  Hinterlasse einen Kommentar  
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